Tom Schepers, Pionier Aalst

1. Beschreiben Sie sich selbst in drei Worten!

Optimistisch, kreativ und stur.

2. Sie sind Protestant? Warum?

Ich bin in einer protestantischen Familie aufgewachsen. Dies ist natürlich der wichtigste Grund. Ich finde ein paar Dinge im Protestantismus sehr schön: Seine Basis ist die Bibel, Gnade ist ein zentraler Begriff für das Leben eines Protestanten ist und es ist möglich, eins zu sein in aller Verschiedenheit.

3 Was ist Ihr Lieblingsvers aus der Bibel? Warum?

Es ist schwierig darauf zu antworten, weil meine Antwort heute eine andere ist als sie es gestern gewesen wäre. Und morgen wird meine Antwort wieder anders ausfallen. Ein Satz, der mich immer berührt, sind Davids Worte in Psalm 23:

„Der Herr ist mein Hirte.“

4. Was bedeutet Beten für Sie?

Die Form finde ich nicht wichtig. Aber was beim Gebet geschieht, ist loslassen und zurückgeben. Wir machen etwas, setzen uns ein, etwas geschieht mit uns, wir sind glücklich oder traurig. In unserem Leben gehen wir andauernd durch vielfältige Situationen. Das Schöne am Gebet ist, dass wir das, was wir haben, in Gottes Hand geben können – egal ob es schön oder hässlich, heil oder zerbrochen, falsch oder richtig ist. Wir können Gott loben und ihm danken und wir können das, was wir mit uns herumtragen, bei ihm lassen.

5. Welchen Beitrag können Protestanten für die Welt von heute leisten?

Das ist eine Frage mit 1000 Antworten. Aber vielleicht kann man sie mit Paulus‘ Worten aus dem 1. Korintherbrief zusammenfassen:

„Ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, ihn, den Gekreuzigten.“

Darin besteht die gesellschaftliche Relevanz: eine Botschaft von Vergebung und Gnade, eine Botschaft, die gegen Unrecht protestiert, eine Botschaft, die uns zusammenbringt, und eine Botschaft, die einen liebevollen Gott verkündet, der uns niemals verlassen hat.

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